Wir unterstützen Suchtprävention!


„Christiane F. und die Kinder vom Bahnhof Zoo“ prägten das Bild und die Vorstellung von der Drogensucht in den 1970er und 1980er Jahren. Heute erinnern wir uns kaum noch an diese Bilder – das Thema Sucht hat in der öffentlichen Diskussion leider an Bedeutung verloren.
Heute sind diese Bilder verschwunden und der Eindruck macht sich breit, dass Themen rund um Drogen und Sucht zunehmend Randerscheinungen sind.
Woran das liegt?

Zunächst einmal ist festzustellen, dass auch Drogen und Sucht mit der Zeit gehen. Die Substanzen haben sich in den letzten Jahren verändert, Konsumentinnen und Konsumenten sind heute in ganz anderen Gesellschaftsgruppen als noch vor Jahrzehnten zu finden. Und es ist eine Zeit, die vom schönen Schein, einer leistungsstarken Generation und vom sauberen Image von Wellness und Schönheitswahn geprägt ist. Es ist nicht mehr Trend, über mögliche Drogenproblematiken zu diskutieren.
Und das obwohl es heute eine viel breitere Öffentlichkeit von Sucht betroffen ist und es eine viel breitere Palette an Suchtarten gibt. Medikamentenabhängigkeit, Spielsucht, Magersucht, Alkoholsucht, Kaufsucht, Handy- und Social-Media-Sucht können heute ganze Familien zerstören. Und dann kann es sein, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema manchmal zu spät ist.

Deshalb dürfen wir nicht müde werden, über Sucht aufzuklären, Jugendliche zu animieren, sich über Sucht zu informieren, und Schulen dabei zu unterstützen, trotz immer enger werdender Lehrpläne ihre Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Sucht nicht allein zu lassen.

Es ist schon viel gewonnen, wenn wir einen Impuls geben können, wenn der Wunsch nach weiteren Informationen entsteht und wir den einen oder anderen dadurch möglicherweise sogar motivieren können, sich seiner Suchtproblematik zu stellen und sich Hilfe und Unterstützung zu holen. Und wenn auch nur einer sich auf den schweren Weg macht, der Sucht den Rücken zu kehren, haben wir etwas erreicht.
Aus diesem Grund unterstützen wir den Sucht- und Jugendhilfe e.V. bei seiner Arbeit in Schleswig-Holstein zur Aufklärung und Vorbeugung von Suchtgefahren. Wir finanzieren eine Anzahl von „ SUCHT-HILFE“ Magazinen, die in der zuständigen Berufsschule verteilt werden. In den Themenheften stehen Aufklärung und zielgerichtete Prävention im Vordergrund. Mit der finanziellen Unterstützung des Magazins wollen einen Beitrag zur regionalen Suchtprävention leisten.

Verschiedenste Abhängigkeitsformen sind ein allgegenwärtiges Problem in unserer Gesellschaft, das nur durch Aufklärung und Prävention bekämpft werden kann. Die wertvolle Arbeit des Sucht- und Jugendhilfe e.V. bekämpft die Gefahren der Gegenwart, um die Zukunft zu sichern.

 

Weitere Infos zum Thema Sucht und Prävention finden Sie auf der Website der Sucht- und Jugendhilfe e.V..